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IDAHOBITA -Tag gegen Homophobie

Großveranstaltung zum Internationalen Tag gegen Homofeindlichkeit

Gegen Diskriminierung auf die Straße gehen

Gegen Diskriminierung auf die Straße gehen

Im Rahmen des „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- & Asexuellenfeindlichkeit“ (IDAHOBITA) am 17. Mai 2019 veranstaltet das Bündnis Akzeptanz und Vielfalt einen Aktionstag in der Innenstadt Frankfurts.

Das Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt, bestehend aus rund 80 Frankfurter LSBTIAQ-Organisationen, veranstaltet im Rahmen des diesjährigen „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- & Asexuellenfeindlichkeit“ (IDAHOBITA) am 17. Mai 2019 einen Aktionstag in der Innenstadt Frankfurts. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich.

Solidarität mit LSBTIAQ-Menschen

Das Bündnis will am 17. Mai 2019 von 14 bis 22 Uhr mit farbenfrohen Ständen, einem Bühnenprogramm sowie verschiedenen Aktionen auf der Frankfurter Hauptwache, der Zeil sowie auf dem Klaus-Mann-Platz auf die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten sowie sexueller Orientierungen aufmerksam machen. Zugleich wird aber auch auf die Thematik der noch immer existenten und zum Teil stärker werdenden Stigmatisierung, Diskriminierung und Gewalt an LSBTIAQ* (lesbischen, schwulen, trans*-, inter*-, asexuellen und queeren Menschen) hingewiesen. 

11 Staaten weltweit stellen Homosexualität unter Todesstrafe. Menschen, die nicht ins religiöse oder nationale Idealbild passen, werden verfolgt und umgebracht. Aus diesem Grund gibt es den 17. Mai (IDAHOBITA*). Ein Tag,  der auf die Vielfalt der menschlichen Existenz in all ihren Facetten aufmerksam machen und sich gegen jede Menschenfeindlichkeit erheben möchte.

Protestanten gegen Homophobie

Auch die evangelische Kirche beteiligt sich: Um 15.30 Uhr beginnt in der evangelischen Sankt Katharinenkirche eine Andacht. Zugrunde gelegt wird ihr das Bibelwort „Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. (Gal 6, 28)“. 

Um 16 Uhr startet von der Kirche an der Hauptwache aus ein Gang zum Mahnmal Homosexuellenverfolgung. Zu den Gästen der Diskussionsrunde über Homophobie, Transphobie und Biphobie um 18 Uhr auf der Bühne vor der Sankt Katharinenkirche zählt die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Ulrike Scherf.


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