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Bénin No. 2

Weihnachtspost aus Bénin

Liebe Gemeinde, nach mehr als zwei Monaten in Bénin komme ich an und lerne zu verstehen. Die ersten zwei Monate waren herausfordernd aber auch überwältigend. Mittlerweile ist der Adventskalender fertig aber die Weihnachtsstimmung bleibt bei mir persönlich bei meist über 30 Grad immer noch aus... Klicken um den aktuellen Bericht zu lesen...

Liebe Gemeinde,

nach mehr als zwei Monaten in Bénin komme ich an und lerne zu verstehen. 

 

Wo bin ich hier?

Die ersten zwei Monate waren herausfordernd aber auch überwältigend. Man hat viel gesehen und viel gelernt aber trotzdem war alles fremd. Jetzt, wo man merkt, dass man hier leben wird und das für eine ganze Weile, passt man sich an, versucht Hintergründe zu verstehen und kommt Stück für Stück an. Leben in einer anderen Kultur heißt verstehen lernen, Sensibilität zeigen und eigene Werte in Frage zu stellen.

Bénin ist so vielseitig und vor allem ein großer Kontrast zu unser all bekannten ‚westlichen Welt‘. Ich lerne gerade durch Gespräche mit den Kindern eine ganz andere Perspektive auf die Welt kennen. Und trotz dieser Vielseitigkeit verallgemeinern wir Westafrika oder Afrika. Wir schließen von einem afrikanischen Land direkt auf einen ganzen Kontinent.  

 

Eine eigene Welt

Wenn ich erzählen soll, weiß ich meist gar nicht, wo ich anfangen soll. Zu Beginn konnte man noch eine klare Struktur aufbauen. Chronologisch vorgehen.

Ich möchte einfach ein paar Eindrücke festhalten, die in meinem momentanen Alltag auftauchen.

Oft läuft einfach mal ein Kind an mir vorbei, manchmal sieht es mich gar nicht, und singt einfach. Egal, ob groß oder klein, sie scheinen einfach glücklich und zufrieden. Wenn ich da an mich denke, ich singe nur heimlich und höre auf, wenn mir jemand dabei zuhört. Aber sie lächeln und sind dann in ihrer ganz eigenen Welt. Es ist einfach ein echt schöner Anblick.

 

Weihnachtseinkäufe auf dem Markt

Auch eine Erfahrung war es mit meiner Mitfreiwilligen gemeinsam erste Weihnachtseinkäufe auf dem Markt zu machen. Wobei es gar nicht so ‚gemeinsam‘ war.

Da wir ein bisschen Heimat hier genießen wollten, haben wir uns vorgenommen einen Adventskalender zu gestalten. Jeder füllt die Hälfte und dann wird es abwechselnd geöffnet. Als wir dann also beim Markt ankamen, trennten sich unsere Wege. Durch vorige Marktbesuche haben wir uns gut zurechtgefunden und auch das Handeln konnten wir langsam einschätzen. Gar nicht so einfach am Anfang, wenn einem als ‚weiße Frau‘ prinzipiell alles erst einmal zum doppelten Preis angeboten wird.

An dieser Stelle der kurze Einwurf: Der Markt hier ist wirklich groß, bunt und voller Menschen. Immer ist irgendwas los und manchmal findet man sich gar nicht so zu recht. Einfach mal so gucken ist schwierig. Man braucht schon einen kleinen Plan.

 

Stimmung zu Weihnachten

Mittlerweile ist der Adventskalender fertig aber die Weihnachtsstimmung bleibt bei mir persönlich bei meist über 30 Grad immer noch aus.

Meine Vorfreude auf Weihnachten selbst wächst aber mit jedem Tag. Es lässt sich an Gesprächen mit den Kindern und dem Pastor aber erkennen, dass es groß und einmalig für uns wird. Fernab von all der Weihnachtsindustrie denke ich, es wird ein ganz persönlich bewegendes Fest.

 

Bei Fragen können Sie mich gerne persönlich unter benin(at)syhre.com kontaktieren.

 

Mit vielen weihnachtlichen Grüßen aus Bénin

Antonia Syhre

 

Finanzierung meine Projektes

Leider habe ich immer noch nicht den erforderlichen Eigenanteil an Spenden (monatl. 220,-Euro) zusammen. Über jede Form einer Spende freue ich mich sehr. Jeder Überschuss wird in das Waisenhaus und unseren eigenen Projektideen weitergeleitet.

Bankverbindung für Spenden:

Kinderhilfe Westafrika e.V.

IBAN: DE03 8305 0000 0000 6521 64

BIC: HELADEF1GER, Sparkasse Gera- Greiz

Verwendungszweck: Antonia Syhre/ Freiwilligendienst 2017/18 Mougnon, Name des Spenders+ Adresse

(Um eine Spendenquittung zu erhalten, muss die Adresse des Spenders im Verwendungszweck angegeben werden.) 


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