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Konfifreizeit

Konfirmandenfreizeit im Kloster Arnstein

Die Konfifreizeit war für mich ein sehr tolles Erlebnis. Als wir das erste Mal das Kloster betraten, war es sehr gepflegt und sauber. Wir haben uns zuerst alle vorgestellt unter der Gruppe in einem großen Kreis, da die frühe und die späte Konfigruppe diesmal... Klicken um weiter zu lesen

Die Konfifreizeit war für mich ein sehr tolles Erlebnis. Als wir das erste Mal das Kloster betraten, war es sehr gepflegt und sauber. Wir haben uns zuerst alle vorgestellt unter der Gruppe in einem großen Kreis, da die frühe und die späte Konfigruppe diesmal zusammengefahren sind.

Alle haben sich untereinander sehr gut verstanden. Da wir selbst kochen mussten, haben wir den Küchendienst unter uns sehr schnell aufgeteilt. Ich finde, dass die Verteilung relativ gerecht war.

Die Zimmer waren sehr gemütlich und bei der Zimmerverteilung gab es auch keine Probleme. Als alle sich in den Zimmern zurechtgefunden haben, ging es für die Küchenleute die als erstes Mittagsessensdienst hatten auch schon zum Kochen. Ich war dabei. Es lief am Anfang zwar etwas hektisch, aber dann waren wir ein gutes Team. Britta hat uns sehr geholfen. Ohne sie wäre es glaube ich ein Chaos gewesen. Es gab Spaghetti Carbonara und es hat auch wirklich gut geschmeckt. Wir haben alle gemeinsam gegessen und als alle aufgegessen haben, hatten wir Pause. Nach der Pause hatten wir das Mittagsprogramm das aus Stationen bestand. Es gab sieben Stationen, die aus Specksteine zu schnitzen, einen Luftballon als Gruppe in der Luft zu halten, einen Film oder eine Fotostory zu einer Geschichte zu machen, einen Gottesdienst zu planen, eine Pyramide nach Wichtigkeit zu erstellen, zu einer Geschichte ein großes Bild als Gruppe zu malen und Brot selbst zu backen bestanden.

Als das alles geschafft war, gab es auch schon Abendessen. Zum Abend gab es aber immer nur Brot und Reste vom Mittag. Nach dem Abendessen haben wir ein Rennspiel gespielt. Es ging um einen Bus, der aus uns bestand. Wir waren in zwei Gruppen aufgeteilt und jeder bekam eine Rolle. Die Rollen „Bus“ und „Frau“ mussten am meisten rennen. Michelle und ich waren die Frau. Das war ziemlich anstrengend, aber es hat trotzdem fast allen Spaß gemacht. Dann ging es auch ins Bett für alle.

Der nächste Tag startete mit Frühstück. Das Vormittagsprogramm bestand nur daraus, die Stationen die man am Tag davor nicht geschafft hatte, zu beenden. Nach dem Vormittagsprogramm mussten die Küchendienstleute auch schon Essen kochen, während die anderen bis zum Essen Pause hatten. Es gab Chili con Carne. Das war wirklich lecker. Nach der Pause bestand das Mittagsprogramm daraus, dass wir eine Gerichtsverhandlung gemacht haben. Jeder aus der Konfigruppe durfte sich eine Rolle aussuchen. Wir bekamen dann ein bisschen Zeit, um uns für unsere Rolle vorzubereiten. Christian Albers war der Richter. Die Verhandlung wurde sehr in die Länge gezogen, von daher war sie für ein paar nicht so interessant. Ein Paar jedoch, hat sie gefallen.

Die Story der Verhandlung ging um einen Streit zwischen einem 16-Jährigen und einem 18-Jährigen. Sie haben sich gestritten wegen Schulden, die noch zu begleichen waren. Der 18-Jährige hat den 16-Jährigen auf die Schienen eines Zuges geschmissen, weswegen der 16-Jährige vermutlich für immer im Rollstuhl bleiben muss. Ich finde diese Story sehr spannend. Nach der Verhandlung gab es wieder Abendessen. Nach dem Abendessen haben wir das Brot, das wir bei der einen Station am Tag zuvor schon gebacken haben, auch als Stockbrot bei einem gemütlichen Lagerfeuer gegessen. Es war sehr gemütlich mit allen am Lagerfeuer zu sitzen und ein bisschen zu plaudern. Ein weiterer Tag ging zu Ende und wir sind wieder schlafen gegangen.

Der nächste Tag war auch der Abreisetag. Trotz dass es der Abreisetag war, haben wir relativ viel an diesem Tag gemacht. Es gab natürlich wieder zuerst Frühstück und vormittags haben wir den Gottesdienst, den wir alle vorbereitet haben gemacht. Das war ein wirklich schöner Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst, gab es eine Führung durch die Kirche. Der Mann hat uns auch etwas zur Kirche erzählt. Aber leider konnten die Leute, die Küchendienst hatten, nicht die ganze Führung angucken. Das war nicht so toll. Einige vom Dienst wären gerne noch in der Kirche geblieben. Es gab Reis mit Geschnetzeltem zum Mittagessen und das war auch super lecker. Nach dem Essen ging es auch schon wieder nach Hause.

Viele wären gerne noch auf der Konfifreizeit geblieben. Es haben sich viele neue Freundschaften auf der Konfifreizeit gefunden und wir sind alle mehr zusammengewachsen. Ich kann also sagen, dass die Konfifreizeit im Ganzen ein wirklich tolles Erlebnis war. Es hat sich sehr gelohnt. Also möchte ich mich bei Herrn Albers, Britta, Frau Kutscher-Döring, Robin und natürlich auch den Teamern Paul, Julian und Jo bedanken.

 

 

(Vielen Dank an Helene Schifferdecker für den schönen Bericht!)


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